Weiche Fersen zwischen den Behandlungen – so verwenden Sie Fußpflegeprodukte richtig

Weiche Fersen zwischen den Behandlungen – so verwenden Sie Fußpflegeprodukte richtig

Viele kennen das Gefühl, nach einer professionellen Fußpflege mit wunderbar glatten Fersen nach Hause zu gehen – doch nach ein paar Wochen fühlt sich die Haut wieder trocken und rau an. Damit das Ergebnis zwischen den Behandlungen erhalten bleibt, ist die richtige Pflege entscheidend. Hier erfahren Sie, wie Sie Ihre Füße zu Hause optimal pflegen, damit sie gesund, geschmeidig und gepflegt bleiben.
Warum die Fersen austrocknen
Die Haut an den Fersen ist dicker als an anderen Körperstellen, da sie täglich Druck und Belastung standhalten muss. Gerade deshalb neigt sie dazu, trocken zu werden und zu verhärten – besonders, wenn man häufig barfuß läuft, offene Schuhe trägt oder die Haut nicht ausreichend mit Feuchtigkeit versorgt. Trockene Haut kann sich zu Hornhaut und Rissen entwickeln, die nicht nur unschön aussehen, sondern auch schmerzhaft sein und Infektionen begünstigen können.
Regelmäßige Pflege ist daher nicht nur eine Frage der Ästhetik, sondern auch der Gesundheit.
Die tägliche Routine
Eine gute Fußpflegeroutine muss nicht viel Zeit in Anspruch nehmen – fünf Minuten am Tag können bereits einen großen Unterschied machen.
- Füße gründlich waschen und abtrocknen. Verwenden Sie milde Seife und lauwarmes Wasser. Zu heißes Wasser entzieht der Haut Feuchtigkeit.
- Hornhaut sanft entfernen. Nutzen Sie zwei- bis dreimal pro Woche eine feine Fußfeile oder einen Bimsstein. Üben Sie dabei keinen zu starken Druck aus, um die Haut nicht zu reizen.
- Feuchtigkeit spenden. Tragen Sie täglich eine reichhaltige Fußcreme auf – am besten nach dem Duschen, wenn die Haut besonders aufnahmefähig ist. Cremen mit Inhaltsstoffen wie Urea, Glycerin oder Sheabutter binden Feuchtigkeit und machen die Haut weich.
- Crememassage. Eine kurze Massage fördert die Durchblutung und hilft der Creme, besser einzuziehen.
Intensive Pflege für sehr trockene Fersen
Wenn die Fersen bereits stark verhärtet oder rissig sind, lohnt sich eine intensivere Pflege ein- bis zweimal pro Woche.
- Fußmaske oder Nachtpflege: Tragen Sie abends eine dicke Schicht Fußcreme auf, ziehen Sie Baumwollsocken darüber und lassen Sie die Pflege über Nacht einwirken.
- Fußbad: Ein warmes Fußbad mit etwas Öl oder milder Seife macht die Haut weich und erleichtert das Entfernen von Hornhaut. Achten Sie darauf, das Bad nicht zu lange zu machen, damit die Haut nicht aufquillt.
- Spezialprodukte: Fußcremes mit höherem Urea-Gehalt (10–25 %) sind besonders wirksam gegen verhärtete Haut. Verwenden Sie sie gezielt, aber nicht auf offenen Rissen.
Häufige Pflegefehler vermeiden
Selbst die besten Produkte wirken nur dann optimal, wenn sie richtig angewendet werden. Diese Fehler sollten Sie vermeiden:
- Zu starkes Feilen. Übermäßiges Feilen kann die Haut reizen und die Hornhautbildung sogar fördern.
- Feuchtigkeitspflege auslassen. Schon ein Tag ohne Creme kann sich bemerkbar machen – besonders in der Heizperiode.
- Handcreme statt Fußcreme verwenden. Fußcremes sind speziell auf die dickere Haut der Füße abgestimmt und enthalten meist mehr feuchtigkeitsbindende Wirkstoffe.
- Socken vergessen. Baumwollsocken helfen, die Feuchtigkeit in der Haut zu halten und schützen vor Reibung.
Zwischen den Behandlungen beim Fußpfleger
Eine professionelle Fußpflege schafft die ideale Basis, doch das Ergebnis bleibt nur erhalten, wenn Sie zu Hause weitermachen. Fragen Sie Ihre Podologin oder Ihren Fußpfleger, welche Produkte für Ihre Haut geeignet sind und wie Sie sie am besten anwenden. Viele Praxen bieten auch kleine Proben an, damit Sie verschiedene Cremes ausprobieren können.
Zwischen den Terminen geht es darum, die Haut geschmeidig und sauber zu halten – so wird der nächste Besuch zur Auffrischung, nicht zur Rettungsaktion.
Kleine Gewohnheiten mit großer Wirkung
Regelmäßige Fußpflege erfordert keine großen Anstrengungen, sondern Beständigkeit. Stellen Sie die Fußcreme neben die Zahnbürste, um sie abends nicht zu vergessen, oder gönnen Sie sich ein kleines Pflegeritual beim Fernsehen. Es sind die kleinen Routinen, die langfristig den Unterschied machen.
Mit der richtigen Pflege behalten Sie das Gefühl von weichen, gepflegten Fersen das ganze Jahr über – nicht nur direkt nach der Behandlung.
















