So schützen Sie Ihre Hände vor dem Austrocknen im Alltag

So schützen Sie Ihre Hände vor dem Austrocknen im Alltag

Unsere Hände sind täglich im Einsatz – beim Arbeiten, Putzen, Kochen oder Händewaschen. Dabei sind sie ständig äußeren Einflüssen ausgesetzt, die die Haut austrocknen können: Wasser, Seife, Kälte, Sonne oder Desinfektionsmittel. Das Ergebnis sind oft raue, gespannte oder rissige Hände. Mit ein paar einfachen Gewohnheiten können Sie Ihre Haut jedoch wirksam schützen und sie geschmeidig halten. Hier erfahren Sie, wie Sie Ihre Hände im Alltag optimal pflegen.
Warum werden die Hände trocken?
Die Haut an den Händen ist besonders empfindlich, weil sie nur wenige Talgdrüsen besitzt. Dadurch produziert sie weniger natürliche Öle und verliert schneller Feuchtigkeit. Häufiges Händewaschen, Reinigungsmittel oder kalte Luft im Winter entfernen zusätzlich den schützenden Fettfilm. Die Folge: trockene, spröde Haut, die leicht einreißt und unangenehm spannt.
Richtiges Händewaschen
Gründliches Händewaschen ist wichtig für die Hygiene, aber es kann die Haut stark beanspruchen. Mit kleinen Anpassungen lässt sich die Belastung deutlich reduzieren:
- Verwenden Sie milde, pH-neutrale Seifen ohne Duftstoffe und mit pflegenden Inhaltsstoffen wie Glycerin oder Aloe Vera.
- Waschen Sie mit lauwarmem Wasser, nicht mit heißem – das schont den natürlichen Schutzfilm der Haut.
- Trocknen Sie die Hände sanft ab, indem Sie sie abtupfen statt reiben.
Wenn Sie Desinfektionsmittel benutzen, achten Sie auf Produkte mit rückfettenden Zusätzen wie Panthenol oder Glycerin. Tragen Sie anschließend eine Handcreme auf, um den Feuchtigkeitsverlust auszugleichen.
Handcreme – Ihr täglicher Begleiter
Eine gute Handcreme ist das A und O für gepflegte Hände. Wichtig ist, sie regelmäßig zu verwenden – nicht erst, wenn die Haut bereits trocken ist.
- Cremen Sie Ihre Hände mehrmals täglich ein, besonders nach dem Waschen.
- Wählen Sie tagsüber eine leichte, schnell einziehende Creme und abends eine reichhaltigere Pflege.
- Vergessen Sie die Nagelhaut nicht – auch sie braucht Feuchtigkeit und Schutz.
Tipp: Tragen Sie abends eine dicke Schicht Creme auf und ziehen Sie Baumwollhandschuhe über. Über Nacht kann die Haut die Pflege besonders gut aufnehmen.
Schutz im Alltag
Neben der richtigen Pflege spielt auch der Schutz der Hände eine große Rolle. Kleine Vorsichtsmaßnahmen helfen, die Hautbarriere zu erhalten:
- Tragen Sie Handschuhe beim Putzen oder Spülen, um den Kontakt mit Wasser und Reinigungsmitteln zu vermeiden.
- Ziehen Sie im Winter Handschuhe an, denn Kälte und Wind entziehen der Haut Feuchtigkeit.
- Verwenden Sie Ihre Hände nicht als Werkzeug, um Verpackungen zu öffnen oder Oberflächen zu kratzen – das schadet Haut und Nägeln.
Solche einfachen Gewohnheiten machen langfristig einen großen Unterschied.
Nägel und Nagelhaut nicht vergessen
Gepflegte Hände bedeuten auch gepflegte Nägel. Trockene Haut kann zu rissigen Nagelrändern und brüchigen Nägeln führen. Pflegen Sie Ihre Nagelhaut regelmäßig mit Nagelöl oder einer reichhaltigen Creme. Schneiden Sie die Nagelhaut nicht ab, sondern schieben Sie sie nach einem warmen Handbad vorsichtig zurück.
Extra-Pflege für beanspruchte Hände
Gönnen Sie Ihren Händen hin und wieder eine kleine Wellnesspause. Eine einfache Handkur lässt sich leicht zu Hause durchführen:
- Machen Sie ein Handbad mit lauwarmem Wasser und etwas Öl oder Haferflocken.
- Peelen Sie die Haut sanft mit einem milden Peeling, um abgestorbene Hautzellen zu entfernen.
- Tragen Sie anschließend eine intensive Handmaske oder reichhaltige Creme auf und lassen Sie sie 10–15 Minuten einwirken.
Das Ergebnis: spürbar weichere, glattere Haut.
Schöne Hände durch gute Gewohnheiten
Gesunde, gepflegte Hände sind kein Zufall – sie sind das Ergebnis regelmäßiger Aufmerksamkeit. Waschen Sie Ihre Hände schonend, cremen Sie sie konsequent ein und schützen Sie sie vor Kälte und Chemikalien. Mit diesen einfachen Schritten bleiben Ihre Hände das ganze Jahr über weich, geschmeidig und schön.
















